Die grösste Herausforderung einer Working Mami

Als Working Mami habe ich meinen Alltag inzwischen sehr gut im Griff, dennoch gibt es ganz genau eine Sache, die zur Herausforderung werden kann und den gesamten schön geplanten Ablauf völlig aus der Bahn geraten lässt.

Diese Sache ist, wenn der kleine Räuber mit Fieber krank wird. Gerade zur Winterzeit kann dies zu einem ernsten Problem werden, denn die Anzahl macht es. Kinder werden gerade im ersten Jahr sehr häufig krank zu dieser Jahreszeit, da sie stets und ständig alles anlangen und dann ihre Finger in den Mund stecken. Sorry, aber ein Waschbecken habe ich nicht immer zur Hand und auch die tollen Feuchttücher helfen nur begrenzt. Und natürlich stecken sich Kinder auch unter einander an. Aber meine lieben Mami, da müssen wir halt durch. Das Immunsystem entwickelt sich nun einmal stets und ständig bei unseren Kleinsten.

Ist es aber so weit, dass der Kleine fiebert und damit krank ist, dann kann er selbstverständlich nicht zur Tagesmutter geschweige denn in eine KITA gehen. Er will und braucht stattdessen seine geliebte Mami rund um die Uhr. Es gibt einfach niemanden, der ihn in einer solchen Situation mehr Geborgenheit und Sicherheit geben kann, wie die liebe Mami. Und beides will ich ihm ohne Wenn und Aber natürlich geben. Welche Mami würde das nicht?

Mit ganzen 6 Tagen, die ich von meinem Schweizer Arbeitgeber über ein ärztliches Zeugnis für mein krankes Kind erhalte, kann dies aber zu einer wirklichen Herausforderung werden. Obwohl ich hinzufügen muss, dass  mein Arbeitgeber mit 6 Tagen noch recht kulant ist, da gesetzlich genau 3 Tage vorgeschrieben sind.

Sind diese 6 Tage aber aufgebraucht, so muss ich über mein Ferienkonto diese Fehlzeiten „finanzieren“. Und genau das ist das mitunter die grösste Herausforderung am Dasein einer Working Mami, denn was sind denn schon 6 Tage in einer Winterzeit von mehreren Monaten? Und vor allem, wenn ich die restlichen Ferien so aufteilen muss, dass die Betreuung von unserem kleinen Mann in den Ferien der Tagesmutter sichergestellt ist. Da zählt dann leider jeder Tag!

Dies bedeutet, dass ich für diesen durchwachsenen Winter mit 2 x Grippe und 1x Magendarm-Grippe wirklich froh bin, dass der Frühling ganz offiziell und auch gefühlt nun endlich beginnt und die Krankheitswelle endlich abebbt. Aber der nächste Winter kommt bestimmt. Und für den habe ich dieses Jahr noch haargenau 3 Tage für meinen kranken Räuber übrig!

Mich würde interessieren, wie Du als Mami in diesem Falle denkst. Kennst Du diese Situation? Wie ist das mit den Kranktagen für Kinder in Deinem Unternehmen geregelt?

Ich freue mich auf Deinen Kommentar und wünsche Dir einen herrlich sonnigen Frühlingssonntag!

Deine Anita

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