Einfaches und flexibles Zeitmanagement für Mamis

 

 

Gesund und fit sein und bleiben als Mami ist gar nicht so einfach. Entweder macht man Sport unter erschwerten Bedingungen, weil der kleine Räuber mit auf der Matte rumturnt oder man findet keine Zeit. Beides macht das Projekt „Gesund und fit“ nicht gerade einfach.

Ich weiss nicht, wie es Dir geht, aber nach der Schwangerschaft war ich zwar beim Rückbildungskurs, aber ohne einen Kurs, den ich belege, läuft im Augenblick reichlich wenig. Dabei war ich vor meiner Schwangerschaft recht sportlich unterwegs. Joggen und Walken habe ich geliebt. Regelmässig Sport mit YouTube Workouts habe ich bereits früh am Morgen absolviert. Jetzt schiebe ich zwar hier und da den Kinderwagen vor mir her, aber richtig Sport ist das aus meiner Sicht leider nicht.

Beim Pilateskurs, den ich belegt habe, merke ich regelmässig, dass ich noch lange nicht zu meiner alten Form gefunden habe. Und leider zeigt mir die Waage genau dieselbe Tatsache ebenfalls in ganz fiesen Zahlen an. Aber woran liegt das eigentlich?

Häufig haben wir das Warum bereits definiert. Also warum wollen wir fit und gesund sein und auch bleiben? Bei mir ist das vor allem, weil ich mit meinem kleinen Räuber mithalten möchte, wenn er mit mir spielt und herumsaust. Ausserdem dient Sport bei mir auch dazu, Stress zu reduzieren und etwas für mich selbst zu tuen. Thema Self-Care. Und trotzdem legen wir – und ich kann mich da leider nicht ganz ausschliessen – manchmal nicht los!

Meiner Meinung nach liegt es daran, dass man die Prioritäten falsch setzt. Die To Do-Liste zu lang ist und Aufgaben aufführt, die Frau auch ruhig mal delegieren oder einfach sein lassen sollte. Es gibt einen grossen Unterschied zwischen unseren täglichen Aufgaben! Die Unterscheidung zwischen dringenden und wichtigen sowie nicht wichtigen und nicht dringenden Aufgaben. Letztere Aktivitäten sind meistens die Aufgaben, die auch mir hier und da zum Verhängnis werden und uns häufig daran hindern, endlich aktiv zu werden. Es gibt dazu ein visuelles System, dass im Fachjargon das Eisenhower Prinzip genannt wird.

PRIORITÄTEN RICHTIG SETZEN EISENHOWER PRINZIP

Nicht wichtige und nicht dringende Aktivitäten sind dabei unsere lieben Zeitfresser im Alltag. Ach, eben noch die E-Mails checken. Wenn es denn wenigstens dabei bleiben würde und wir uns ein Zeitlimit gesetzt hätten – kein Problem. Aber wie oft passiert es, dass wir anfangen E-Mails zu lesen, die uns verleiten, das Thema noch genauer anzuschauen? Oder wie ist es mit den Benachrichtigungen auf dem Smartphone? Nur der Ton oder das Vibrieren lässt uns aufhorchen und wir lassen uns dadurch ablenken.

Und was ist mit den sogenannten Fluchtaktivitäten? Oh ja, da gibt es einige! Fernsehen ist eine davon. Und auch im Internet am PC bzw. auf dem Smartphone surfen zählt dazu. Das sind nur einige Beispiele, die ich auch bei mir selbst identifiziert habe.

Und doch ist Zeitmanagement für uns Mamis doch so wichtig. Einerseits damit wir effektiv sind und anderseits auch damit wir Zeit für uns selbst finden. Für mich hat sich inzwischen ein Wochenplan als sehr hilfreich herausgestellt, um meine Aktivitäten realistisch mit Zeitangaben einzuplanen und zu organisieren. Und auch das Eisenhower Prinzip versuche ich nun regelmässig anzuwenden, um die Prioritäten korrekt zu setzten. Und seit ich das tue, bin ich deutlich produktiver und auch effektiver. Hast Du Lust mein Zeitmanagement-System mit mir gemeinsam auszuprobieren, dann liess gerne weiter.

Einfaches und flexibles Zeitmanagement für Mamis

Von der Theorie zur Praxis

Erstellen wir nun in 5 einfachen Schritten Deinen flexiblen Wochenplan.

Du brauchst:
  • verschiedenfarbige Post-ist Notes
  • ein Blatt Papier oder ein Notizbuch
  • einen Stift
Durchführung:
Schritt 1

Zeichne Dir einen Wochenplan mit der Aufteilung morgens, nachmittags und abends auf Dein Blatt Papier oder in Dein Notizbuch.

Schritt 2

Schau in Deinen Kalender und überprüfe welche Termine in der Woche anstehen. Hier solltest Du auch feste Zeiten für Sport und Self-Care fest einplanen. Notiere diese mit Uhrzeit z.B. auf orange Post-it‘s.

Schritt 3

Als nächstes schauen wir, welche Aufgaben für die Woche anstehen. Unterteile diese Aufgaben in 15 Minuten-, 1 Stunde- und 2+ Stunden-Aufgaben und notiere sie jeweils auf verschiedenfarbige Post-it‘s. Zum Beispiel: 15 Minuten-Aufgaben gelb, 1 Stunde-Aufgaben grün und 2+ Stunden-Aufgaben pink.

Schritt 4

Überlege Dir nun, mit welcher Priorität diese Aufgaben zu erledigen sind und sortiere sie entsprechend dem Eisenhower Prinzip.

Schritt 5

Jetzt erst verteilst Du Deine Aufgabe entsprechend angefangen von den 2+ Stunden-Aufgaben über die 1 Stunde-Aufgaben bis zu den 15 Minuten-Aufgaben über die gesamte Woche. Aber aufgepasst, keine Aufgaben überkleben bzw. keinen Zeitabschnitt überplanen! Bleibe realistisch und vermeide damit Stress.

Und Voilà, der einfache und flexible Wochenplan ist fertig. Wenn Du die einzelne Aufgaben bzw. Termine erledigt hast, kannst Du sie einfach mit einem fetten Kreuz durchstreichen. Das ist quasi Deine visuelle Belohnung. Falls Du zu einzelnen Aufgaben aus irgendwelchen Gründen nicht kommen solltest, kannst Du diese ganz einfach umplanen, indem Du Dir eine freie Stelle im Wochenplan suchst und sie dort einklebst. So bleibt Dein Zeitmanagement flexibel.

Wenn Du das Zeitmanagement-System ausprobierst, dann lass mich gerne unten in den Kommentaren wissen, wie Du es findest und verlinke mich gerne mit @workingmamisupport, falls Du Deinen Wochenplan im Social Media zeigst.

Ich wünsche Dir einen ganz entspannten Sonntag und einen guten Start in die Woche. Bleibt gesund und munter!

Deine Anita

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